Agentura ochrany přírody a krajiny České republiky www.nature.cz
Česká informační agentura životního prostředí (CENIA) www.cenia.cz
Česká geologická služba www.geology.cz
Česká inspekce životního prostředí www.cizp.cz
Český hydrometeorologický ústav portal.chmi.cz
Správa jeskyní České republiky www.jeskynecr.cz
Správa Krkonošského národního parku www.krnap.cz
Správa Národního parku a chráněné krajinné oblasti Šumava www.npsumava.cz
Správa Národního parku České Švýcarsko www.npcs.cz
Správa Národního parku Podyjí www.nppodyji.cz
Státní fond životního prostředí České republiky www.sfzp.cz
Výzkumný ústav vodohospodářský T. G. Masaryka www.vuv.cz
Výzkumný ústav Silva Taroucy pro krajinu a okrasné zahradnictví, v.v.i. www.vukoz.cz

Höhle Na Špičáku

Informationen

Die unterirdischen Räume der Höhle Na Špičáku wurden durch die Wässer des kontinentalen Eisberges modelliert, die ihnen die flachen Decken und das…

Mehr

Kontakt

Leiter/in: Evelyna Vozábalová
790 82 Písečná
+420 584 423 129, 602 295 562 spicak@caves.cz
50° 17' 00.600''N; 17° 14' 59.000''E

Karte anzeigen

Routen und Preise

cca 35 min
7-9 °C
99 %
220 m
 
 
 
Eintrittsgebühr und Rabatte anzeigen

Eintrittsgebühr

  • Erwachsene

    120,- Kč

  • Ermässigung

    100,- Kč

  • Kinder

    60,- Kč

  • Foto und Video

    40,- Kč

Beschreibung

Die Höhlenbesucher begrüßt außer dem Höhlenführer auch ein malerischer Winkel mit dem historischen Verwaltungsgebäude unter dem Hügel Velký Špičák mit einem Buchenwald an den felsigen Hängen. Von der Einöde öffnet sich bei gutem Wetter ein toller Blick auf den Kamm des Hohen Gesenkes mit dem Bergsattel Červenohorské sedlo und den unweit gelegenen Aussichtsturm Zlatý Chlum. Der steinige Pfad zwischen uralten Buchen führt zu einer tiefen Felskluft mit einer Treppe zum ursprünglichen, seit dem Mittelalter bekannten Höhleneingang. Die umliegenden Felsen sind vom historischen Abbau von Marmorblöcken gezeichnet, die Hänge sind uralte Halden kleiner Steinbrüche. Vom Eingangskorridor biegt schon nach einigen Schritten in Richtung Nordwesten ein unzugänglicher schmaler Gang in die sog. Untere Etage mit einer 10 Meter tiefen kleinen Kluft und einem kleinen See auf dem Grund ab (beim Hochwasser 1997 stieg das Wasser aus dem See und auch von anderen Stellen bis zu der Besichtigungsroute hoch). Nur ein Stück weiter kann man in die kleine Kluft Beinhaus herunter blicken, die ihren Namen den Funden von Knochen kleiner Wirbeltiere des Pleistozäns zu verdanken hat. Linkerseits folgt die Königliche Gruft, ein mit einer Sinterschicht bedeckter Kalksteinblock, der an einen Sarkophag erinnert.

In der ganzen Höhle sind an den Wänden und Decken zahlreiche historische Schriften und Zeichnungen zu finden. Der Kreuzungspunkt der Gänge, Kalvarienberg genannt, ist der interessanteste Punkt des Labyrinths. Neben den typischen herzförmigen Gangprofilen sind an den Wänden zahlreiche bedeutende Aufzeichnungen zu finden. Bemerkenswert ist vor allem die restaurierte Renaissance-Malerei mit Kreuz-Adoration.

Der Weg führt weiter durch einen herzförmigen Gang an einer 8 Meter tiefen kleinen Kluft vorbei und durch einen künstlichen Verbindungstunnel in den größten Raum des Höhlensystems – den Großen Dom, auch als Ripper-Saal bekannt, benannt nach dem Ersteller der ersten Höhlenkarte. Der Dom entstand an der Kreuzung mehrerer Gänge, von denen einer wiederum durch ein ausgeprägtes Herzprofil auffällt. Hinter dem Großen Dom folgt der letzte zugängliche Raum – der Saal der Hoffnung mit einer schmalen Abzweigung – dem Gang der Hoffnung. Die Forscher haben hier eine Fortführung des Höhlensystems vermutet, alle Erschließungsversuche blieben jedoch bisher erfolglos; die Gänge werden immer enger bis sie schließlich ganz verschwinden. Auch im Saal der Hoffnung und im Gang der Hoffnung sind viele alte Schriften und Zeichnungen zu finden.

Durch einen 1954 künstlich angelegten Stollen kommen die Besucher aus der Höhle heraus und kehren dann durch den ehemaligen Steinbruch zum Verwaltungsgebäude zurück. In den Stollen-Nischen sind geologische Verbindungen zwischen dem Saubsdorfer Marmor und dem Granit des Friedeberger Massivs sowie einem metamorphen Gestein des sog. Kontakthofes sichtbar. Zu sehen sind hier Muster von poliertem Saubsdorfer Marmor, der bis heute in dem unweit gelegenen Steinbruch als hochwertiger Dekor- und Verblendstein abgebaut wird.