Agentura ochrany přírody a krajiny České republiky www.nature.cz
Česká informační agentura životního prostředí (CENIA) www.cenia.cz
Česká geologická služba www.geology.cz
Česká inspekce životního prostředí www.cizp.cz
Český hydrometeorologický ústav portal.chmi.cz
Správa jeskyní České republiky www.jeskynecr.cz
Správa Krkonošského národního parku www.krnap.cz
Správa Národního parku a chráněné krajinné oblasti Šumava www.npsumava.cz
Správa Národního parku České Švýcarsko www.npcs.cz
Správa Národního parku Podyjí www.nppodyji.cz
Státní fond životního prostředí České republiky www.sfzp.cz
Výzkumný ústav vodohospodářský T. G. Masaryka www.vuv.cz
Výzkumný ústav Silva Taroucy pro krajinu a okrasné zahradnictví, v.v.i. www.vukoz.cz

Höhlen Na Pomezí

Charakteristik

Karst Na Pomezí

Es handelt sich um ein flächenmäßig eher kleines Karstgebiet, gebunden an die Schichtenfolge des kristallinen Devonkalks der Innenzone der Branná-Gruppe. Es erstreckt sich im Petříkov-Bergland, einem Teil des Oberlindewieser Berglandes, nördlich der Ortschaft Bad Lindewiese (Lázně Lipová), zwischen dem Bergsattel Na Pomezí und dem Smrčník-Massiv. Im Quartär kam es durch Frosteinwirkung zur erheblichen tief greifenden Destruktion der Tertiäroberfläche. Deshalb ähnelt die Kalk-Verkarstung Karsterscheinigungen in Hochgebirgsgebieten und bildet ein einheitliches Höhlensystem. Die oberirdischen Karsterscheinungen sind viel weniger und unvollständig entwickelt.

HÖHLEN NA POMEZÍ

  • Die Höhlen liegen am östlichen Hang des Berges Smrčník (799 m ü. M.), etwa 400 m unter dem Bergsattel Na Pomezí (575 m ü. M.), 2 km nordöstlich von der Ortschaft Bad Lindewiese (Lipová-Lázně).
  • Es handelt sich um die größte Karsthöhle in kristallinen Kalken auf dem Gebiet der Tschechischen Republik.
  • Sie bildet ein zweistöckiges System von verzweigten, engeren Kluftgängen, Domen und Schloten.
  • Sie entstand überwiegend durch die Korrosionsaktivität von unterirdischen Wasserläufen.
  • Es handelt sich um einen Karst von außergewöhnlichem Charakter mit einer sehr stark gegliederten Modellierung der Höhlenräume und einem relativ reichhaltigem Tropfsteinschmuck.
  • Bei der jährlichen Winterzählung wurden hier bis zu 10 Fledermausarten festgestellt.
  • Entdeckt wurde die Höhle in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bei Marmorbrucharbeiten im Havránek-Steinbruch und sie ist seit 1950 für die Öffentlichkeit zugänglich.
  • Die Gesamtlänge der bisher bekannten Abschnitte liegt bei 1.700 Metern mit einem Höhenunterschied von 45 Metern.
  • Die Länge der Besichtigungsroute beträgt 390 Meter, die Besichtigungsdauer liegt im Durchschnitt bei 45 Minuten.
  • Die durchschnittliche Lufttemperatur auf der Route beträgt 7,7 °C, die Luftfeuchtigkeit liegt bei 99 %.
  • Die Höhle Na Pomezí wurde 1965 zum nationalen Naturdenkmal ausgerufen.