Agentura ochrany přírody a krajiny České republiky www.nature.cz
Česká informační agentura životního prostředí (CENIA) www.cenia.cz
Česká geologická služba www.geology.cz
Česká inspekce životního prostředí www.cizp.cz
Český hydrometeorologický ústav portal.chmi.cz
Správa jeskyní České republiky www.jeskynecr.cz
Správa Krkonošského národního parku www.krnap.cz
Správa Národního parku a chráněné krajinné oblasti Šumava www.npsumava.cz
Správa Národního parku České Švýcarsko www.npcs.cz
Správa Národního parku Podyjí www.nppodyji.cz
Státní fond životního prostředí České republiky www.sfzp.cz
Výzkumný ústav vodohospodářský T. G. Masaryka www.vuv.cz
Výzkumný ústav Silva Taroucy pro krajinu a okrasné zahradnictví, v.v.i. www.vukoz.cz

Höhlen Na Pomezí

Informationen

Die Höhle Na Pomezí ist das längste Karstsystem in der Tschechischen Republik, das im krystalischen Kalkstein – Marmoren - gebildet wurde. Der…

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Kontakt

Leiter/in: Ing. Martin Kubalák
790 61 Lipová-lázně
+420 584 421 284, +420 730 574 820 pomezi@caves.cz
50° 14' 46.400''N; 17° 08' 17.600''E

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Routen und Preise

45 min
7-8 °C
99 %
390 m
196
 
 
Eintrittsgebühr und Rabatte anzeigen

Eintrittsgebühr

  • Erwachsene

    130,- Kč

  • Ermässigung

    100,- Kč

  • Kinder

    60,- Kč

Beschreibung

Das Höhlenareal mit dem Verwaltungsgebäude liegt direkt an der Straße unter dem Bergsattel Na Pomezí in Richtung Vápenná. In den Untergrund gelangen die Besucher in Begleitung eines Führers durch einen künstlich angelegten Stollen, der sie in den ersten natürlichen Raum des Höhlensystems führt. Der Eisdom verdankt seinen Namen dem mehrere Meter hohen Sinterüberzug an der Wand, der an einen gefrorenen Wasserfall erinnert. Die Deckenformen erinnern an eine plastische Reliefkarte. In der tiefsten Ebene dieses stark abfallenden Raumes befindet sich der größte, Leuchtturm genannte Stalagnat. Nach einem kurzen Umweg geht der Gang weiter bis zum Dom An der Trauerweide. Auch hier findet man deren Ebenbild in Form eines Tropfsteinschmucks, dessen Dominante, die Trauerweide, am Rand eines Sintersees „wächst“. Im Dom befinden sich einige von anderen Stellen hierher gebrachte Tropfsteine, die bei der Erschließung der Höhle an ihrem ursprünglichen Standort abgebrochen werden mussten. Sie heißen Der schiefe Turm von Pisa, Altvater und Türkischer Friedhof. Die Kluft hinter dem Türkischen Friedhof führt zu den unzugänglichen Höhlen. Sie tragen den Namen Mai-Höhlen, da sie im Mai 1953 entdeckt wurden. Von der Trauerweide führt ein Gang mit durch Erosion modelliertem Deckenflussbett an wunderschönen Sinterdämmen, genannt Römisches Bad, und einem imposanten, durchleuchteten Sintervorhang vorbei bis zu dem sog. Weißen Dom. Seine Wände zieren Sinterüberzüge, in den Deckenpartien hängen schneeweiße Stalaktiten. Einige der Tropfsteinformationen sind nach Gegenständen benannt, an die sie erinnern – z. B. Indische Pagode, Elefantenohr, Wespennest oder Schlafende Eule. Der nächste große Raum ist der Königsdom. Er ist 25 Meter hoch und entstand durch den Deckeneinsturz in zwei Höhlenetagen, wovon die mächtigen Steinblöcke zeugen. Die obere Etage ist für die Öffentlichkeit unzugänglich und dient als Winterquartier für Fledermäuse und Hufeisennasen. Vom Königsdom führt der sog. Kanalgang, dessen Boden bei Hochwasserlage geflutet wird. Auch hier findet man einige schöne Winkel, zum Beispiel die Schatzkammer oder einen ungewöhnlich geformten Stalaktit mit dem Namen Versteinertes Herz. An der kluftigen Schlucht mit dem Namen Hölle vorbei steigt die Route zu dem Dom An der Kanzel an. Hier erwartet die Besucher vor allem das Symbol der Höhle, der Versteinerte Hund. Es handelt sich um eine Sinterformation, die sich an einem in alten Zeiten in den Untergrund geschwemmten Holzstück gebildet hat. Auch weitere Sinter- und Tropfsteinformationen regen die Vorstellungskraft an. Wie zum Beispiel der Baldachin über der Kanzel, der Eskimo im Kajak oder die an einer Frau mit Kind auf dem Arm erinnernde Formation.

Der letzte Halt auf der zugänglichen Route ist der Sumpfdom. Hier lernen die Besucher die Entdeckungsgeschichte der Höhlen Na Pomezí kennen, denn eben hierher drangen im Jahr 1949 ihre Entdecker vor. In dem unweit gelegenen Saal entdeckten sie auch an der Wand die Aufschrift älteren Datums „Kurt Höhle“.