Agentura ochrany přírody a krajiny České republiky www.nature.cz
Česká informační agentura životního prostředí (CENIA) www.cenia.cz
Česká geologická služba www.geology.cz
Česká inspekce životního prostředí www.cizp.cz
Český hydrometeorologický ústav portal.chmi.cz
Správa jeskyní České republiky www.jeskynecr.cz
Správa Krkonošského národního parku www.krnap.cz
Správa Národního parku a chráněné krajinné oblasti Šumava www.npsumava.cz
Správa Národního parku České Švýcarsko www.npcs.cz
Správa Národního parku Podyjí www.nppodyji.cz
Státní fond životního prostředí České republiky www.sfzp.cz
Výzkumný ústav vodohospodářský T. G. Masaryka www.vuv.cz
Výzkumný ústav Silva Taroucy pro krajinu a okrasné zahradnictví, v.v.i. www.vukoz.cz

Chýnov Höhle

Charakteristik

CHÝNOVER KARST

Er ist von seiner Ausmaß her ein ein kleineres Karstgebiet, das an die Schichtenfolge kristallinen Kalksteins des Chynover – Ledetscher Streifens einer sog. bunten Gesteingruppe des geologischen Gebiets Moldanubikum gebunden ist. Er liegt am südwestlichen Rande des Böhmisch–Mährischen Hochlandes im Pacover Hügelland unweit der Stadt Chýnov. Das Kalkgestein ist hier gemeinsam mit Amphiboliten in den umliegenden Zweiglimmer-Paragneisen eingelagert, wobei die gesamte Zone in mehrere kleinere Blöcke unterteilt ist. Somit sind neben der Chynover Höhle auch in der Umgebung von Věžná, im Tal Josafat und bei Velmovice, Karsterscheinungen anzutreffen.

 CHÝNOVER HÖHLE

  • Sie liegt im südlichen Ausläufer des Pacover Bergs (589 m ü. M.) in der Nähe von Dolní Hořice, 2 km nordöstlich der Stadt Chýnov.
  • Sie ist ein kompliziertes Karstsystem, bestehend aus grobkörnigem kristallinem Kalkgestein und teilweise auch aus Nichtkarstgesteinen – Amphiboliten, Kalksilikatgestein, überwiegend infolge der Korrosionstätigkeit des unterirdischen Wassers.
  • Sie hat keine klassischen Tropfsteine, ist jedoch völlig einzigartig aufgrund der eigenwilligen Modellierung der Höhlenräume und durch die außerordentlich bunte Färbung der Wände und Decken.
  • Sie ist ein bedeutender geologischer und mineralogischer Standort.
  • Sie ist das größte, natürliche Winterquartier der Fransenfledermaus in Europa.
  • Sie wurde im Jahre 1863 bei der Kalksteinförderung in einem der ehemaligen ländlichen Steinbrüche entdeckt und ist seit dem Jahre 1868 die erste, der Öffentlichkeit zugängliche Höhle auf dem Gebiet Böhmens und Mährens, wobei der ursprüngliche, romantische Charakter des Zugangs zu ihr bis heute erhalten geblieben ist.
  • Die Gesamtlänge der bis heute entdeckten Teile beträgt 1400 m mit einem Höhenunterschied von 74 m; fast ein Viertel der bekannten Höhlengänge stehen ständig unter Wasser.
  • Die Länge des für Besucher freigegebenen Rundgangs ist 260 m mit einem Höhenunterschied von 42 m, die Besichtigung dauert durchschnittlich 45 Minuten.
  • Die Lufttemperatur beim Rundgang liegt zwischen 5 und 9 °C, die Luftfeuchtigkeit beträgt 96-100%; in einigen unzugänglichen Räumen sinkt die Temperatur in der Winterzeit bis unter den Gefrierpunkt.
  • Im Jahre 1992 wurde sie zum nationalen Naturdenkmal erklärt.