Agentura ochrany přírody a krajiny České republiky www.nature.cz
Česká informační agentura životního prostředí (CENIA) www.cenia.cz
Česká geologická služba www.geology.cz
Česká inspekce životního prostředí www.cizp.cz
Český hydrometeorologický ústav portal.chmi.cz
Správa jeskyní České republiky www.jeskynecr.cz
Správa Krkonošského národního parku www.krnap.cz
Správa Národního parku a chráněné krajinné oblasti Šumava www.npsumava.cz
Správa Národního parku České Švýcarsko www.npcs.cz
Správa Národního parku Podyjí www.nppodyji.cz
Státní fond životního prostředí České republiky www.sfzp.cz
Výzkumný ústav vodohospodářský T. G. Masaryka www.vuv.cz
Výzkumný ústav Silva Taroucy pro krajinu a okrasné zahradnictví, v.v.i. www.vukoz.cz

Bozkov Dolomithöhlen

Route

Zum Höhleneingang führen die Besucher von der nur 200 m entfernten Kasse große weiße Pfeile. Der Führer holt die Besucher an dem unweit des Eingangs angebrachten Drehkreuz ab. Hinter dem Drehkreuz geht es zum Höhleneingang über eine Treppe in der Felswand des ehemaligen Houba-Steinbruchs, in dem dieser Teil der Höhle 1951 entdeckt wurde und durch den heute der Lernpfad Goldenes Pferd verläuft. Von der Treppe bietet sich ein Ausblick auf den Großsteinbruch Teufelstreppe.

Die eigentliche Führung beginnt mit dem Eingang in die mittlere Etage des Höhlensystems, die vorwiegend auf der Scheide zwischen den Koněprusy- und Suchomasty-Kalksteinen. Gleich hinter dem Eingang ist in der Decke des Eingangsbereichs eine der geologischen Raritäten des Goldenen Pferdes – die Neptunit-Ader – gut sichtbar.

Der erste Halt ist die Lazzaro-Spallanzani-Höhle (1). Darin erfahren die Besucher Grundlegendes über Höhlen und ihre Genese. Die Route biegt dann über der als Ewige Sehnsucht bekannten Tropfsteinformation nach rechts ab und geht weiter über eine Treppe nach unten. Der Höhlengang führt dann weiter in die sog. Weihnachtshöhle, die Besucher biegen jedoch nach links ab, gehen durch den Saal Am Schwan und gelangen in den Saal An der Orgel (2). Von der Orgel geht es dann die Treppe hinauf. Rechter Hand sind in den Höhlenlehmen kleine Seen zu sehen, in denen sich oft Wasser hält. Nach dem Passieren des zweiten Tunnels sieht man links hinter der Glastür den Entdeckungsgang. Über einige Stufen geht es dann nach rechts in den Mareš-Saal (3). An der Wand gegenüber der Treppe hängt ein zackiger Vorhang, der schönste Schmuck in diesem Raum. Interessant sind auch die rippenförmigen Tropfsteine an dem Wandvorsprung über der Treppe. Ein Teil des Schmucks wurde leider in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kurz nach der Entdeckung, als die Höhle noch nicht ordnungsgemäß gesichert war, zerstört. Vom Mareš-Saal geht es zurück und dann weiter über eine lange absteigende Treppe durch den Kukla-Dom bis vor die Letošník-Schlucht (4), wo sich die Route verzweigt. Gegenüber der Schlucht befindet sich eine absteigende Treppe mit einem mittig angebrachten Geländer. Rechts geht es herunter in den Alten Gang (4) und nach dem Passieren des geschlossenen Rundgangs geht es dann auf der anderen Seite der Treppe wieder zurück. Über der Treppe befindet sich ein in die obere Höhlenetage führender Schlot. Von der Letošník-Schlucht geht es rechts weiter durch einen künstlichen Tunnel zu dem größten Raum der Koněprusy-Höhlen – dem Prošek-Dom (5). An dem Deckentor, das als Zugang zu dem Prošek-Dom dient, befindet sich die nächste hiesige Rarität – die zum ältesten und interessantesten Schmuck der Koněprusy-Höhlen gehörende sog. „Koněprusy-Rosette“. Der Prošek-Dom ist der letzte Teil des Rundgangs; von dort aus kehren die Besucher über einen anderen Weg in den Kukla-Dom zurück. Unter Felsgeröll gelangen sie in den Verlassenen Dom (6), wo einige Kopien der Skelettfunde aus den Höhlen ausgestellt sind. Von den Gebeinen geht es die Treppe nach oben durch den Petersdom und dann wieder nach unten in die Jaroslav-Petrbok-Höhle (7). Dieser Raum überrascht durch eine hohe und gegliederte Decke. Aus einem der Schlote „fließt“ ein mächtiger Sinterfall. Etwa nach 50 Metern gelangt man zu einer Eisenwendeltreppe. Die Wendeltreppe führt die Besucher in die obere Etage, auch Münzhaus (8) genannt, wo im Mittelalter eine geheime Falschmünzwerkstatt betrieben wurde.

Mit der oberen Etage endet der Höhlenrundgang. Vom Höhlenausgang aus kann man oberirdisch einen Spaziergang über einen Lehrpfad mit schönen Hinweistafeln machen.