Agentura ochrany přírody a krajiny České republiky www.nature.cz
Česká informační agentura životního prostředí (CENIA) www.cenia.cz
Česká geologická služba www.geology.cz
Česká inspekce životního prostředí www.cizp.cz
Český hydrometeorologický ústav portal.chmi.cz
Správa jeskyní České republiky www.jeskynecr.cz
Správa Krkonošského národního parku www.krnap.cz
Správa Národního parku a chráněné krajinné oblasti Šumava www.npsumava.cz
Správa Národního parku České Švýcarsko www.npcs.cz
Správa Národního parku Podyjí www.nppodyji.cz
Státní fond životního prostředí České republiky www.sfzp.cz
Výzkumný ústav vodohospodářský T. G. Masaryka www.vuv.cz
Výzkumný ústav Silva Taroucy pro krajinu a okrasné zahradnictví, v.v.i. www.vukoz.cz

Bozkov Dolomithöhlen

Informationen

Die Bozkov Dolomitenhöhlen sind das längste Höhlensystem in der Tschechischen Republik in den Dolomiten gebildet. Außer der kostbaren…

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Kontakt

Leiter/in: Mgr. Dušan Milka
512 13 Bozkov 263
+420 481 682 167 bozkov@caves.cz
50°38'51.300''N; 15°20'18.800''E

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Routen und Preise

cca 45 min
7,5-9 °C
99 %
400 m
245
 
 
Eintrittsgebühr und Rabatte anzeigen

Eintrittsgebühr

  • Erwachsene

    130,- Kč

  • Ermässigung

    100,- Kč

  • Kinder

    70,- Kč

Beschreibung

Die geführte Besichtigungstour verbindet die interessantesten und schönsten Abschnitte der bisher entdeckten Räume. Nach einigen Metern hinter dem Eingang zum Untergrund erweitert sich der Eingangskorridor allmählich zu einem Raum mit einer relativ hohen Decke, der als Kapelle bezeichnet wird. Die Wände der Kapelle sind mit buntem Sinterschmuck verziert, darunter ein Gebilde mit dem Namen Versteinerter Adler. Nur ein paar Stufen weiter befindet sich die Mitternachtshöhle mit bläulicher UV-Beleuchtung. An die Mitternachtshöhle schließt dann die Höhle Hinter der Schwelle an. Sie liegt am nächsten zur Erdoberfläche und ihr Schmuck ist wahrscheinlich unter abgestürzten Felsblöcken begraben. Der Weg führt dann weiter am Moosgarten bis zu dem so genannten Kreuzungspunkt. Danach geht die Besichtigungstour durch das System der Neuen Höhlen über den Parallelgang mit einer schönen Deckenmodellierung und den Piratengang mit einem markanten Quarzgesims in die effektvoll beleuchtete so genannte Hölle. Gleich danach sieht man linker Hand die zwei kleinen Schwanenseen. Hinter den Seen geht es durch einen interessant modellierten Gang an den unzugänglichen, als Krippe bezeichneten Räumen in die Räuberhöhle. Danach folgt der Schlammige Gang mit der als Brotofen bekannten Nische und dem ungewöhnlich gefärbten Sinter an der Wand. Hier endet die Besichtigungsroute durch die Neuen Höhlen, die sich vor allem durch die geschmückten Quarzleisten und -gesimse auszeichnen.

Über den Kreuzungspunkt der unterirdischen Gänge geht die Tour weiter durch einen 50 Meter langen, leicht ansteigenden, künstlichen Tunnel. Eine der Nischen auf der rechten Seite führt zu den unzugänglichen Räumen der Windhöhle und fast am Ende, im Fenster auf der linken Seite, sind Reste des ursprünglichen Holzverbaus und die Öffnung, durch die ersten Entdecker in den Untergrund gelangten, zu sehen.

Die obere Etage bilden die so genannten Alten Höhlen von Bozkov. Gleich am Anfang des Systems ist ein auffälliger mächtiger Sinterblock mit dem als Preußischer Helm bekannten Gebilde zu sehen. In seinem unteren Bereich befindet sich ein mit Sinter überzogener Teil eines Vorhangs, der einst bei orogenetischen Bewegungen vom Schmuck über dem Helm abgebrochen ist. Am Labyrinth, das durch abgestürzte Felsblöcke gebildet wird, durch die der erste Entdeckerweg in den Untergrund führte, mündet der Weg in die Höhle Überraschung. Die ist sehr reich an Tropfsteinschmuck. Die Stalaktitenreihe an der Frontwand trägt den Namen Orgel von Bozkov, darunter im Vordergrund sieht man die Stalagmiten „Daumen und Zeigefinger". In der Decke befinden sich auch einige Helektiten, exzentrische Tropfsteine, die ohne Rücksicht auf die Erdanziehungskraft wachsen. Der größte davon ist die so genannte Weiße Maus. Im nächsten Raum, der Novemberhöhle, entspringt der Wand ein Sinter-Wasserfall und nicht zu übersehen ist auch der große Stalagnat, der an eine Rakete erinnert. Es folgt die Abzweigung zu den Elefantenohren. Das durch einen dünnen Sintervorhang durchscheinende gelbliche Licht und der vielfältige Tropfsteinschmuck verleihen diesem Ort eine bezaubernde Atmosphäre. Weiter führt die Besichtigungsroute an den Rokoko-Puppen und den Lebkuchenhäusern vorbei bis zum Ausgangspunkt der Route durch die Alten Höhlen.

Der Höhepunkt der Besichtigung ist der größte unterirdische See Böhmens. Dieser befindet sich in den am tiefsten gelegenen Bereichen der Dolomithöhlen von Bozkov einige Meter vom Kreuzungspunkt entfernt. Im See-Dom, dem bisher größten entdeckten Raum der gesamten Höhlen von Bozkov, befindet sich ein See mit kristallklarem Wasser, auf dessen Wasserfläche sich die niedrigen Decken der Kukla-Räume widerspiegeln. Der See hat eine Fläche von 14 x 24 Metern, eine Durchschnittstiefe von 140 Zentimetern und eine Wassertemperatur von rund 8 °C. Der letzte Raum auf der Besichtigungstour ist der an den See-Dom anschließende Jugend-Dom. Darunter wurden die tiefsten leeren Räume entdeckt, die bei normalem Wasserstand komplett überflutet sind.